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FKK stellt vierstündiges Programm auf die Beine

Weinbach-Freienfels (sago). Unterhaltsame Nummern und Gäste, die ausgelassen feiern - so kennen die Besucher die Fremdensitzungen in Freienfels. Auch am Samstag enttäuschte der Freienfelser Karnevals Klub (FKK) sein Publikum nicht.

Gekonnt führte Sitzungspräsident Thomas Listner mit markigen Sprüchen und Witzen durch das Programm. Den Höhepunkt hatte sich der FKK für den Schluss aufgespart. Ein Gardeduo hat es noch auf keiner Faschingsveranstaltung gegeben. Verena Henning und Arcangelo Minozzo haben mit ihrem Trainer Christopher Lenz einen Tanz einstudiert, der einer närrisch-akrobatischen Ballettaufführung glich und das Publikum zum Toben brachte. Dass Minozzo nicht nur tanzen kann, bewies er mit seiner Büttenrede. Dabei legte er sich mit einer imaginären Bäckereiverkäuferin an, die in einer Bäckerei arbeitete, "in der sie nichts gebacken bekommt".

Auch das Damenballett mit Trainerin Christiane Eichert begeisterte das Publikum, das mittlerweile auf den Stühlen stand. Die Garde des FKK legte einen heißen Tanz hin, was auf der schmalen Bühne gar nicht so einfach war. Hausmeister Horst Hänsel nahm die Leute auf den Arm, die ständig auf ihre Smartphones starren. "Ein Tablett in einem Lokal hat früher eine andere Bedeutung gehabt, heute verstecken sich die Kinder hinter ihren Tablets", sagte er.

Bauchtanz sorgt für Lacher

Beim Lappland-Sketch hieß es Bühne frei für einen Elch, Schlitten, Lagerfeuer und ein Touristenpaar mit Tochter, das ständig seine Eheprobleme erörterte. Gespielt wurde der Sketch von Kerstin und Celina Schulz, Andrea, Janine und Jessica Haibach, Marco Rieger und Philipp Bertram.

Das Männerballett aus Wirbelau mit langen blonden Zöpfen, blau-weißen Kostümen und Schläppchen an den Füßen legte einen freizügigen Tanz aufs Parkett, einstudiert von Nathalie Friedrich. "Hier kommt eine Stimme wie Gold", kündigte der Präsident Katharina Müller an, die mit ihrer kraftvollen Stimme das Publikum begeisterte. Karl und Minna alias Martina und Horst Hänsel erzählten von ihrer Schnäppchen-Überführung für schlappe 160 Euro, dafür mussten sie ihr neues Auto selbst in Nagasaki abholen. Unterwegs lernte Karl Bauchtanzen und zeigte einem johlenden Publikum den "Tanz der zwei Schleier". Beim Sketch der "Kleinen Männer" überzeugte der Rest des Männerballetts des FFK als tanzende Gnome, dargestellt von Maxi und Christian Hänsel, Tronje Jolitz, Tobias Wagner, Christian Laux, Christopher Ramp und Jan-Niklas Paul. Die "Sweet Devils" waren am Samstag keine Teufel, sondern gaben sich als Matrosen, eintrainiert von Jasmin Lehnis.

Thomas Schmidt und Thomas Schmidt mimten einen Straßenfeger und Conchita Wurst. Marco Rieger erinnerte an den kürzlich verstorbenen Udo Jürgens mit einem Medley aus seinen bekanntesten Liedern.